Anrede & Co

Die Begrüßung fällt herzlich aus – oft mit Umarmung und zwei Küsschen – wobei die Damen jeden küssen, die Herren nur die Damen. Männern schütteln sich die Hände. Gute Freunde umarmen sich und klopfen sich dabei gegenseitig auf die Schultern.

Die Vorstellung erfolgt wie in Deutschland auch. Titel sind wichtig. Solange man sich nicht besser kennt, spricht man sich mit beruflichen Titeln an bzw. stellt sich auch mit Titel vor (auch alle universitären Abschlüsse).

Wenn Sie sich für längere Zeit verabschieden, beispielsweise weil Sie zurück nach Deutschland fliegen, dann ist „adios“ das richtige Wort. Ansonsten sagen Sie zum Abschied einfach „hasta luego“. Spitznamen sind gang und gäbe. Auch Sie werden vermutlich nicht verschont und haben schnell Ihren Spitznamen weg. Gefällt Ihnen dieser Name nicht, seien Sie kein Spielverderber und nehmen Sie es nicht übel – böse gemeint ist dies in keinem Fall. Ein Afrikaner wird als „negro“ bezeichnet – das hat hier keinen rassistischen Unterton. Dunkelhäutige sind die „morenos“ und „chino“ ist der Chinese. Gern verwendet man Diminuitive (-ito/-ita), die aus einem „Dicken“ (gordo) ein „Dickerchen“ (gordito) machen. Das ist keineswegs eine Beleidigung. Die Anrede „mi amor“ ist durchaus üblich, auch wenn es sich bei der angesprochenen Person nicht um den eigenen Liebsten handelt. [...]