Gusseiserne Teekanne

Die Gusseiserne Teekanne hat eine jahrhundertlange Tradition und ist für ihre besonderen Eigenschaften in der Teezubereitung geschätzt. Anfangs wurde sie nur zum Wasserkochen verwendet und erst mit der Zeit wurde sie zur typischen Teekanne. Heutzutage dient sie aber nicht nur dem Teegenuss, sondern auch der Wasserzubereitung für Kaffee oder sogar für Suppen.

Durch diese Art der Zubereitung ändert sich der Wassergeschmack, so dass der Tee ein zartes, mildes und süßliches Aroma entfaltet. Je nach Art des verwendeten Wassers (chemische Zusammensetzung, Härtegrad usw.) schwankt auch der Teegeschmack. Von Bedeutung ist auch, dass die Kanne aus Eisen besteht. Durch das Kochen bereichert dieses dann das Wasser. So lässt sich die bekannte Tatsache leicht erklären, dass der in einer gusseisernen Kanne zubereitete Tee bei jeder Verwendung ein anderes, noch intensiveres Aroma entwickelt.

Der Teeliebhaber wird schon bei der ersten Verwendung einer solchen Kanne bemerken, dass sein Lieblingsgetränk einen anderen Geschmack hat, nämlich einen feineren und milderen. Auch das Wasser scheint leicht verändert zu sein, es wirkt klarer, als ob es frisches Quellwasser sei.

Die gusseisernen Teekannen, die für das Kochen von Wasser benutzt werden, bestehen im Inneren aus Eisen oder sind mit einem bestimmten natürlichen Lack beschichtet, Urushi oder Chinalack genannt. Die innen emaillierten Kannen sind eher dafür geeignet, den Tee daraus zu servieren. Man sollte auch in Betracht ziehen, dass diese den Geschmack des Wassers verändern können. Außerdem sollte man eine solche Teekanne nie direkt auf einer offenen Flamme zum Kochen bringen, weil dadurch Risse entstehen können und das Gefäß beschädigt wird.