Japanische Teekannen
Nein, die Japaner haben es nicht erfunden ! Das Tee trinken stammt von den Chinesen oder vielleicht auch von den Indern, die Gelehrten streiten sich noch darüber. Aber auf alle Fälle haben die Japaner die Teezeremonie als
Kunst zu höchster Blüte gebracht. Und dazu gehört natürlich auch stilvolles Zubehör.
Wenn Sie also einmal nicht den Teebeutel in der Tasse ertränken sondern mit Stil Tee bereiten wollen, dann müssen Sie eine japanische Teekanne haben. Sie ist entweder aus Guss-Eisen (dann heißt sie Tetsubin) oder aus Keramik. Lange Zeit war es in Japan nur den Herrschern und der Geistlichkeit vorbehalten, Teegeschirr aus Keramik zu benutzen. Das einfache Volk kochte den Tee in Eisenkannen. Anders als damals sind diese heute meistens innen emailliert und von außen lackiert. Es sind oft kleine Kunstwerke in Form und Gestaltung. Dazu passend gibt es dann natürlich auch Stövchen, Untersetzer und Tee-Cups. Man kann sie nicht nur zur Teebereitung benutzen, sie sind auch schöne Dekoration. Mit Wasser gefüllt und auf die Heizung gestellt, kann man sie auch als Luftbefeuchter verwenden.
Bei den Teekannen aus Keramik sind die Stielkannen am verbreitesten. Oft haben sie integrierte Siebe aus Metall, Keramik oder Bambus. Sie sind auch sehr formschön, oft aufwendig verziert und auch zu ihnen gibt es das passende Zubehör. Japaner trinken gern grünen Tee. Der wird in ganz kleinen Stielkannen gebrüht. Die Teeblätter sollen lose schwimmen, um ihr Aroma voll entfalten zu können. Beim Ausgießen hält das eingebaute Sieb sie dann leicht zurück, es können auch mehrere Aufgüsse gemacht werden.